Offene Kreismeisterschaft - Mansfelder Land

Die Kreiseinzelmeisterschaft im Schach wurde mit Unterstützung des Kreissportbundes erstmals als Offenes Turnier durchgeführt und fand mit zwanzig Startern aus dem Mansfelder Land und 16 weiteren spielstarken Teilnehmern eine rege Beteiligung. Die Gäste mit den höchsten Schachwertzahlen waren nach fünf abwechslungsreichen Runden erwartungsgemäß an der Spitze zu finden. Vier Runden lang führte der aus Eisleben stammende Reyk Schäfer von der SG Löberitz das Feld an. Doch im entscheidenden Duell in der Schlußrunde bezwang ihn Jens Windelband von Aufbau Elbe Magdeburg und wurde mit 4,5 Punkten Turniersieger. Den dritten Platz belegte der Oberligaspieler Daniel Wanzek (ESV Naumburg/ 4 Punkte). Die erfolgreichsten Vertreter des Mansfelder Landes waren auf den Plätzen sechs und sieben mit 3,5 Punkten die Nachwuchsspieler Sandra Krege und Tobias Hellwig, die im Jugendbundesligateam der Schachfreunde Hettstedt die Spitzenbretter innehaben. Die weiteste Anreise hatte der Berliner Jan Zur, der mit drei Punkten den neunten Platz belegte. Mit ebenfalls drei Punkten teilen sich Martin Schalk und Sebastian Herrmann die Plätze zwölf und dreizehn. Der Vorsitzende des Bezirksschachverbandes Halle, Wolfgang Strauß vom Klostermansfelder SV, belegte Platz 15, der Aktivposten des SV Helbra, Reinhold Steudner Platz 16. Jüngster Teilnehmer war der neunjährige Fridolin Mertens aus Naumburg, der sich immerhin über einen Partiesieg freuen konnte.

Dirk Michael / MZ

Weitere Fotos

Turnierleiter Enrico Kalliwoda Unser Nachwuchstalent Christin Hofmann

Reyk sehnt sich schon zu Beginn des Turniers nach dem 1. BettAuch im Turniersaal nebenan rauchen die Köpfe

Wird es Reyk gelingen, Großmeister Windelband zu besiegen?Mit einer Turnierleistung von ca. 2200 geht Jens Windelband als strahlender Sieger der KEM 2003 hervor.

 

Endstand
Bericht von Riker

Auf Wunsch mehrerer Personen habe ich mich doch noch dazu durchgerungen meine letzte, völlig verkorkste Partie zu veröffentlichen. Lässt man die von mir misshandelte Eröffnung und das Mittelspiel einmal weg, so kommt man zu folgender Stellung:

und so ging's weiter ...